We warmly invite you to the Opening of “Caring Histories: Asian Caregivers in Berlin – Migration, Memory, and Social Change (1950–present)”
Saturday 7 March, 6pm onwards
All are welcome!
There will be finger food and light refreshments.
“Caring Histories: Asian Caregivers in Berlin – Migration, Memory, and Social Change (1950–present)”
“We are born and exist in a place of memory. […] We know ourselves through art and the act of remembering. Memories offer us a world where there is no death, where we are sustained by rituals of respect and remembrance.”
― bell hooks, Belonging: A Culture of Place
This interdisciplinary project focuses on the experiences and life stories of Asian caregivers—particularly those from Korea, Vietnam, the Philippines and Southern India—who came to Berlin from the 1950s onwards, their contributions to the German healthcare system, and how they have helped shape the city’s collective memory.
Berlin is more than just a geographical setting for this project: over decades, the metropolis became a “second home” for generations of Asian caregivers whose stories are exemplary of Germany’s history of migration. These women saved lives and helped shape German society; many of them became naturalized and started families, yet their stories remain largely unknown outside of their own circles and communities. Very few of these narratives are preserved in institutional archives, and even fewer are accessible to the public.
Through immersive, participatory, and collaborative events such as an evolving exhibition, artistic activations and interventions, workshops, community events & discussions, film screenings, zine & podcast/sound piece documentation, and online website, the project “Caring Histories” aims to reflect on how the voices of Asian caregivers – and more broadly speaking, acts of caring and care-giving, – form part of a larger diasporic culture of memory that can give us clues as to how we can move away from a “Western” model of diagnosis and therapy toward a model of alternative community, solidarity, and care. Overall, the project aims to strengthen cultures of remembrance as they are anchored in migrant histories and post-migrant present day realities. The desired outcome is to provide a space of encounter, sharing and reflection that brings together transdisciplinary approaches, so that the dialogue already taking place at the civil society level can continue in a process-oriented manner through artistic research, reflection and exchanges in Mental Health Arts Space and online.
Click here for more information on “Caring Histories” and to read about the artists and researchers involved. The project is funded by the Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte 2026, Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung von „Caring Histories: Asian Caregivers in Berlin – Migration, Memory, and Social Change (1950–present)“ ein.
Samstag, 7. März, ab 18 Uhr
Alle sind herzlich willkommen!
Es gibt Snacks und kleine Erfrischungen.
„Caring Histories: Asiatische Pflegekräfte in Berlin – Migration, Erinnerung und sozialer Wandel (1950 – heute)“
“Wir werden geboren und haben unser Dasein an einem Ort der Erinnerung. […] Wir kennen uns selbst durch die Kunst und den Akt des Erinnerns. Erinnerungen bieten uns eine Welt, in der es keinen Tod gibt, in der wir durch Rituale der Achtung und Erinnerung aufrechterhalten werden.”
― bell hooks, Zugehörigkeit: Eine Kultur des Ortes
Dieses interdisziplinäre Projekt widmet sich erstmals umfassend den Erfahrungen und Erinnerungen asiatischer Pflegekräfte – insbesondere aus Korea, Vietnam, und den Philippinen –, die seit den 1950er-Jahren nach Berlin kamen. Der Fokus liegt auf den Lebensgeschichten dieser Frauen*, ihren Beiträgen zum Berliner Gesundheitswesen und daran, wie sie das kollektive Gedächtnis der Stadt mitgeprägt haben. Das Projekt möchte Lücken in der bisherigen erinnerungskulturellen Landschaft schließen, indem es Perspektiven sichtbar macht, die bislang marginalisiert oder unzureichend repräsentiert waren. Im Zentrum stehen Interviews, Archivrecherchen, partizipative Workshops, Community-Veranstaltungen, prozessorientierte künstlerische Werke und Interventionen sowie digitale Wissensvermittlung über eine leicht zugängliche Online-Plattform.
Berlin ist dabei mehr als nur ein geografischer Rahmen: Die Metropole wurde über Jahrzehnte hinweg zur „zweiten Heimat“ für Generationen asiatischer Pflegekräfte, deren Geschichten exemplarisch für die Migrations- und Demokratisierungsgeschichte Deutschlands sind. Diese Frauen* retteten Leben und prägten die deutsche Gesellschaft, viele von ihnen wurden eingebürgert und gründeten Familien, doch ihre Geschichten sind nach wie vor weitgehend unbekannt. Nur sehr wenige dieser Erzählungen werden in institutionellen Archiven aufbewahrt und noch weniger sind der Öffentlichkeit zugänglich. Das Projekt „Caring Histories: Asiatische Pflegekräfte in Berlin – Migration, Erinnerung und sozialer Wandel (1950 – heute)“ zielt also darauf ab, die Stimmen der in den 1950er bis heute nach Deutschland gekommenen Pflegekräfte aus der asiatischen Diaspora freizulegen, wiederzubeleben und zu verstärken.
Durch immersive, partizipative und kollaborative Veranstaltungen wie Workshops, Diskussionen, Filmvorführungen, eine wechselnde Ausstellung, Dokumentation und Archivierung, zielt das Projekt darauf, zu reflektieren, wie diese Stimmen Teil einer größeren diasporischen Erinnerungskultur sind, die uns Hinweise darauf geben können, wie wir uns von einem „westlichen“ Diagnose- und Therapiemodell hin zu einem Modell der alternativen Gemeinschaft, Solidarität und Fürsorge bewegen können. Die künstlerischen Elemente dienen dazu, die verborgenen Geschichten der asiatischen Pflegekräfte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und die Erinnerungskultur zu stärken. Das gewünschte Ergebnis ist es, einen Raum für Prozesse anzubieten, der als Ort des Zusammenkommens und der transdisziplinären Ansätze dient, damit der Dialog, der bereits auf zivilgesellschaftlicher Ebene stattfindet, auf prozessorientierte Art anhand künstlerischer Forschung, Gesprächen und Austausch im Mental Health Arts Space stattfinden kann.
Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu „Caring Histories“ zu erhalten und mehr über die beteiligten Künstler:innen und Wissenschatler:innen zu erfahren. Das Projekt wird von der Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte 2026, Berliner Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt, finanziert.
